* 1935; † 2021

Karl Heinz Essig
Villa im Park No. 0265
2005
Mischtechnik auf Leinwand
Größe: 100 x 120 cm
Dieses Werk zeigt eine stille, fast entrückte Landschaft. Hohe, schlanke Bäume rahmen ein zurückgezogenes Haus, das sich nur zögernd im Bildraum offenbart. Gedämpfte, erdige Farben überlagern sich wie Erinnerungen und verleihen der Szene Tiefe und Atmosphäre. Zeichnerische Spuren und Übermalungen lassen Zeit und Raum verschwimmen und verwandeln den Ort in ein inneres Bild – ruhig, kontemplativ und zwischen Wahrnehmung und Erinnerung angesiedelt.

Unikat No.1637
von 2003
Collage
Größe: 20 x 20 cm
Fünf rostfarbene Säulen, die wie stille Wächter in einer Landschaft aus Dunkelblau, Grau und Schwarz stehen – zeigen einen Ort, an dem Zeit und Erinnerung ineinanderfließen. Ihre Oberfläche wirkt verwittert, als hätten Wind und Geschichte ihre Spuren hinterlassen. Darüber schwebt ein helles Rechteck, wie ein zerrissener Gedanke oder eine verblassende Wolke, das dem Bild eine fragile Leichtigkeit verleiht. Die Pinselstriche sind rau und zart zugleich, sie erzählen von langen Tagen, von Struktur und Zerfall, von Stille und Widerstand. Es ist ein poetisches Echo auf das Vergehen, ein visuelles Gedicht über das, was bleibt, wenn alles andere vergeht.

Unikat No.1737
1999
Mischtechnik auf Hartfaser
Größe: 74 x 60 cm
Dieses Bild zeigt eine geheimnisvolle Szene, in der aus einem braunen Gefäß weiße Augenblumen emporsteigen – wie Gedanken, die sich aus der Tiefe des Bewusstseins lösen. Jede dieser Blumen trägt ein einzelnes Auge, als wären sie stille Beobachter einer inneren Welt. Um sie herum schweben weitere Augen, losgelöst vom Körper, als Sinnbilder für Wahrnehmung, Erinnerung und das Unsichtbare. Der Hintergrund ist grau und traumverhangen, durchzogen von feinen Spuren und Farbsplittern, die wie flüchtige Emotionen wirken. Es ist ein Bild, das nicht spricht, sondern schaut – und den Betrachtenden dazu einlädt, sich selbst zu sehen. Ein poetischer Blick in die Tiefe der Seele.

Unikat No.5020
von 2012
Mischtechnik auf Leinwand
Größe: 80 x 100 cm
Ein weiter Himmel breitet sich über einer offenen Landschaft aus, durchzogen von dramatischen Wolken in Grau, Blau und warmen Tönen – als würde sich die Atmosphäre selbst in Bewegung setzen. Darunter liegt das Land in gedämpften Farben, mit Hügeln und Formen, die sich wie Erinnerungen an Vegetation und ferne Orte andeuten. Die Pinselstriche sind lebendig und frei, sie erzählen von Wind, Wandel und der stillen Kraft der Natur. Dieses Gemälde ist ein Moment zwischen Licht und Dunkel, zwischen Aufbruch und Einkehr – ein poetisches Spiel aus Farbe und Gefühl, das den Blick in die Tiefe lenkt und die Seele berührt.

Unikat No.1616
von 2011
Mischtechnik auf Papier
Größe: 10,5 x 9,5 cm

Am Fenster No.1634
2015
Mischtechnik auf Papier
Größe: 13,8 x 14,6 cm
Das Fenster wird zum Übergang zwischen zwei Welten: der sichtbaren und der gefühlten. Licht und Schatten spielen miteinander, als wollten sie die Grenzen zwischen Realität und Erinnerung auflösen. Die Komposition wirkt ruhig und zugleich voller Tiefe – ein Moment des Innehaltens, in dem die Zeit für einen Augenblick stillsteht.

Ohne Titel No. 1604
2004
Mischtechnik auf Papier
Größe: 24 x 18 cm
Ein zarter Hauch von Farbe und Form entfaltet sich in diesem Werk, das eine Pflanze in einem schlichten Gefäß zeigt – nicht als botanische Studie, sondern als poetisches Zeichen für Wachstum und Stille. Die langen, spitzen Blätter in Grün, Blau und Violett wirken wie Gedanken, die sich aus dem Inneren heraus strecken, tastend und ruhig. Umgeben von einem hellen, strukturierten Hintergrund, der mit feinen Linien und Skizzen durchzogen ist, entsteht ein Gefühl von Leichtigkeit und Tiefe zugleich.
Dieses Bild erzählt von Beobachtung und Intuition, von der Schönheit des Unscheinbaren und der Kraft des Einfachen. Die handschriftliche Signatur und die rauen Papierkanten verleihen dem Werk eine persönliche, fast intime Note – als wäre es ein Ausschnitt aus einem visuellen Tagebuch, ein Moment des Innehaltens, festgehalten in Farbe und Linie.

Ohne Titel No.0346
2006
Mischtechnik auf Leinwand
Größe: 40 x 90 cm
Ein weiter Raum öffnet sich in sanften Farbschichten – Himmel und Erde scheinen sich in diesem Werk zu begegnen, ohne sich zu berühren. Die oberen Partien in Blau und Grün deuten auf eine ferne Horizontlinie, während darunter warme Töne von Beige, Braun und Rot die Landschaft formen.
Diese Komposition wirkt wie ein stilles Gedicht über Weite und Wandel. Die Pinselstriche sind zurückhaltend und zugleich voller Bewegung, als würde die Natur selbst atmen. Feine vertikale Linien am unteren Rand erinnern an Gräser oder Spuren im Feld – flüchtige Zeichen des Lebens.
Es ist ein Bild, das nicht festlegt, sondern öffnet. Ein Ort, der nicht benannt werden muss, um erkannt zu werden. Die Stimmung ist ruhig und weit, getragen von einer Farbigkeit, die mehr erzählt als jede Form.

Küstenlandschaft Nordirland No.596
2009
Mischtechnik auf Leinwand
85 cm x 110 cm
Ein stiller Küstenabschnitt breitet sich in gedeckten Farben aus – Braun, Beige und Grau verschmelzen zu einer Landschaft, die von Wind und Zeit geformt scheint. Das Wasser liegt ruhig zwischen dunklen Landformen, während sich in der Ferne eine blasse Linie von Klippen oder Hügeln abzeichnet.
Diese Komposition wirkt wie ein Moment zwischen Ebbe und Flut, zwischen Bewegung und Stillstand. Der Himmel ist bedeckt, die Atmosphäre zurückhaltend und doch voller Tiefe. Sanfte, verwischte Pinselstriche verleihen dem Bild eine träumerische Qualität, als würde man durch Erinnerung blicken statt durch ein Fenster.
Es ist ein Werk, das nicht laut spricht, sondern leise erzählt – von Natur, Vergänglichkeit und der Schönheit des Unaufdringlichen. Ein Küstenbild, das nicht beschreibt, sondern spüren lässt.

Flötenspieler No.9007
2009
Mischtechnik auf Leinwand
110 cm x 85 cm
Zwei Figuren treten aus dem Dunst einer träumerischen Szenerie hervor – schemenhaft, zart, fast körperlos. Ihre Gesten sind ruhig, beinahe rituell: eine hält ein weißes Objekt, die andere ein feines Zeichen, vielleicht eine Blume, nahe dem Gesicht. Die Farben sind weich und zurückgenommen, Beige, Weiß und Blau verschmelzen mit dem Hintergrund, während rötliche Akzente an Händen und Armen wie leise Ausrufe wirken.
Diese Komposition wirkt wie ein flüchtiger Moment zwischen Begegnung und Erinnerung. Die Figuren stehen sich gegenüber, verbunden durch etwas Unsichtbares – ein Gedanke, ein Gefühl, ein stiller Austausch. Der Raum um sie ist offen und vage, durchzogen von Andeutungen und Formen, die sich nicht festlegen lassen.
Es ist ein Bild, das nicht erzählt, sondern fragt. Ein visuelles Gedicht über Nähe, Wahrnehmung und die feinen Bewegungen des Inneren.

Szene am Meer No. 0212
2011
Mischtechnik auf Hartfaser
116 cm x 79,5 cm
Ein weiter Strand breitet sich aus, durchzogen von Figuren, die wie flüchtige Gedanken in der Landschaft stehen, sitzen oder sich begegnen. Die Szenerie ist reduziert und doch voller Leben – das Meer liegt ruhig im Hintergrund, darüber segeln kleine Boote wie Zeichen der Ferne. Der Himmel schimmert in Blau und Violett, als würde der Tag gerade erwachen oder sich verabschieden.
Diese Komposition lebt von ihrer Zurückhaltung. Die Linien sind sparsam, die Farben weich, und doch entsteht eine Atmosphäre, die tief berührt. Es ist ein Bild, das nicht beschreibt, sondern erinnert – an Sommertage, an Gespräche im Wind, an das stille Beobachten der Welt.
Ein Strandbild, das nicht laut ist, sondern leise nachklingt. Ein Moment, eingefangen zwischen Licht und Zeit.

Blaue Bucht No. 0211
2010
Mischtechnik auf Leinwand
100 cm 100 cm
Ein Küstenblick öffnet sich unter einem Himmel voller Bewegung – Wolken in Grau, Blau und Beige ziehen über das Wasser, das ihr Licht still reflektiert. Die Horizontlinie trennt Himmel und Meer, während in der Ferne Vögel wie Gedanken durch die Luft gleiten.
Rechts erhebt sich ein dunkler Landstreifen, kantig und ruhig, der dem Bild Tiefe und Richtung verleiht. Im Vordergrund deuten sich Strukturen an – vielleicht Felsen, vielleicht Vegetation – in groben, lebendigen Pinselstrichen.
Dieses Werk ist ein stilles Gespräch zwischen Natur und Gefühl. Die Farben sind zurückhaltend, die Formen offen, und doch entsteht eine Atmosphäre, die trägt. Es ist ein Bild, das nicht festhält, sondern fließen lässt – wie ein Moment am Meer, der sich nicht greifen lässt, aber bleibt.

Landschaft abstrakt No. 0196
2005
Mischtechnik auf Karton
20,5 cm x 81,2 cm
Ein Horizont aus Farbe und Struktur zieht sich durch diese Arbeit des Künstlers – ein Streifen aus Blau und Grün, der wie ein stilles Gewässer oder eine ferne Linie zwischen Himmel und Erde wirkt. Umgeben ist er von erdigen Tönen, von Beige, Braun und gebrochenem Weiß, die sich in organischen Formen und fließenden Übergängen über die Fläche verteilen.
Ganz im Sinne von Karl Heinz Essigs Bildsprache entsteht hier kein konkreter Ort, sondern ein atmosphärischer Raum. Die Landschaft ist nicht abgebildet, sondern empfunden – sie wirkt wie ein innerer Zustand, eine Erinnerung an Weite, an Bewegung, an das stille Fließen der Zeit.
Die Komposition lebt von ihrer Reduktion und Tiefe. Die Farben sind zurückhaltend, die Formen offen, und doch entsteht ein Gefühl von Erdung und Leichtigkeit. Es ist ein Bild, das nicht festhält, sondern loslässt – wie ein Gedanke, der sich langsam in Farbe auflöst.

Stillleben No. 0055
2011
Mischtechnik auf Radiergrund
Blattgröße: 40 cm x 28,5 cm
Motivgröße: 23,5 x 18 cm
Ein zarter Strauß entfaltet sich in fließenden Aquarelltönen – ein großes blaues Blütenhaupt, umgeben von kleinen Knospen mit rötlichen Spitzen, getragen von dunklen, fast tänzerischen Stielen. Der transparente Vasenfuß in grünlich-blauen Nuancen verankert die Komposition, ohne sie zu beschweren.
Ganz im Geist von Karl Heinz Essigs Bildsprache ist diese Darstellung keine botanische Studie, sondern ein poetisches Zeichen. Die Blume wird zum Symbol – für Vergänglichkeit, für Schönheit im Moment, für das stille Aufblühen im Inneren. Die Farben sind reduziert, die Formen angedeutet, und doch entsteht ein Raum voller Gefühl und Leichtigkeit.
Dieses Bild lebt von der Balance zwischen Linie und Fläche, zwischen Präsenz und Andeutung. Der helle Hintergrund lässt die Formen atmen, während die handschriftlichen Spuren am Rand dem Werk eine persönliche, fast intime Note verleihen.
Ein Bild, das nicht beschreibt, sondern erinnert – an das Flüchtige, das Zarte, das Wesentliche.

Danmark No. 0020
2011
Mischtechnik auf Radiergrund
Blattgröße: 28,5 cm x 39,5 cm
Motivgröße: 17,5 x 23,5 cm
Ein weiter Himmel spannt sich über eine dunkle Horizontlinie – ein weißer, wolkenartiger Körper dominiert die obere Bildhälfte, bewegt und strukturiert wie ein Gedanke in Bewegung. Darunter breitet sich eine dunkle Fläche aus, die Wasser oder Land sein könnte, durchzogen von feinen Farbakzenten in Blau und Grün.
Ganz im Sinne von Karl Heinz Essigs Bildsprache entsteht hier kein konkreter Ort, sondern ein Zustand. Die Landschaft ist nicht beschrieben, sondern empfunden – sie wirkt wie ein innerer Raum, in dem Licht und Schatten miteinander sprechen.
Die expressive Pinselführung und die reduzierte Farbpalette verleihen dem Werk eine stille Kraft. Es ist ein Bild, das nicht festhält, sondern fließen lässt – wie ein Moment zwischen Aufbruch und Einkehr. Die handschriftlichen Spuren am unteren Rand verweisen auf eine persönliche Verbindung zum Ort, ohne ihn zu benennen.
Ein Werk, das die Natur nicht abbildet, sondern durchdringt. Ein visuelles Echo von Weite, Wind und innerer Bewegung.

Stillleben No. 0003
2011
Mischtechnik auf Radiergrund
Blattgröße: 50 cm x 40 cm
Motivgröße: 28,5 cm x 23,5 cm
Ein Gefäß erhebt sich aus einem träumerischen Hintergrund – vertikale Pinselzüge in gedämpftem Grün und Beige formen die Vase, während darüber Blüten in kräftigem Pink, Rot und Schwarz wie emotionale Ausbrüche tanzen. Die Linien sind expressiv, die Farben lebendig, und doch bleibt die Komposition in sich ruhig und ausgewogen.
Die Blume wird zum Zeichen – für Lebendigkeit, für das Flüchtige, für das, was sich zeigt und zugleich entzieht.
Der Hintergrund in sanften Tönen von Lavendel, Braun und Beige schafft Raum für die Formen, ohne sie zu begrenzen. Die expressive Pinselführung lässt Bewegung entstehen, während die handschriftlichen Spuren am Rand dem Werk eine persönliche Tiefe verleihen.
Ein Bild, das nicht erklärt, sondern wirkt. Es lädt ein zum Verweilen, zum Spüren, zum stillen Gespräch mit Farbe und Form.

Stillleben No. 0002
2011
Mischtechnik auf Radiergrund
Blattgröße: 50 cm x 40 cm
Motivgröße: 28,5 cm x 23,5 cm

Blumenstillleben No. 0018
2011
Mischtechnik auf Radiergrund
Blattgröße: 50 cm x 40 cm
Motivgröße: 28,5 cm x 23,5 cm

ohne Titel No. 0071
2010
Mischtechnik auf Radiergrund
Blattgröße: 40 cm x 28,5 cm
Motivgröße: 23,5 cm x 18 cm

Steilküste No. 0215
2004
Mischtechnik auf Karton
30 cm x 18,5 cm

Landschaft No. 0261
2005
Mischtechnik auf Leinwand
120 cm x 100 cm

Karl Heinz Essig
Blumenstillleben No. 0262
2004
Mischtechnik auf Leinwand
100 cm x 100 cm

Karl Heinz Essig
Stillleben No. 0001
2011
Mischtechnik auf Radiergrund
Blattgröße: 40 x 50 cm
Motivgröße: 23,5 x 28,5 cm

Karl Heinz Essig
Landschaft No. 0161
2011
Mischtechnik auf Papier
Motivgröße: 14,5 x 14 cm

Karl Heinz Essig
ohne Titel No. 0176
2010
Mischtechnik auf Papier
Motivgröße: 21,2 x 17 cm

Karl Heinz Essig
Landschaft No. 0227
2004
Mischtechnik auf Leinwand
Größe: 80 x 110 cm

Karl Heinz Essig
Blumen ohne Namen No. 0228
2010
Mischtechnik auf Leinwand
Größe: 100 x 100 cm

Karl Heinz Essig
Landschaft No. 0244
2005
Mischtechnik auf Papier
Motivgröße: 40 x 29,5 cm

Karl Heinz Essig
Landschaft No. 0260
2004
Mischtechnik auf Hartfaser
Größe: 82 x 171 cm

Karl Heinz Essig
Landschaft No. 0263
2004
Mischtechnik auf Leinwand
Größe: 90 x 120 cm

